Über Pedelecs
Setzen Sie sich auf ein Pedelec und fahren Sie los!
Besonderes technisches Können und Wissen benötigen Sie nicht. Hier haben wir die wichtigsten Fragen rund ums Pedelec zusammengetragen und beantwortet.
Was ist ein Pedelec?
Als Pedelec werden die Räder bezeichnet, deren Elektroantrieb durch einen Pedalimpuls zur Motor-Aktivierung aktiviert wird.
Brauche ich ein Nummernschild oder eine spezielle Versicherung?
Pedelecs, die mit elektrischer Unterstützung bis zu 25 km/h schnell sind, benötigen im Gegensatz zu den E-Bikes mit 45km/h-Zulassung kein Nummernschild und unterliegen keiner Versicherungspflicht, da sich die Antriebe ab 25 km/h automatisch abschalten, entfällt diese.
Vor dem 01.04.1965 Geborene benötigen für alle unserer angebotenen Modelle einen gültigen Personalausweis. Für nach dem 01.04.1965 Geborene ist eine Mofa-Prüfbescheinigung vorgeschrieben, wenn die Pedelecs mit einer Anfahrhilfe ausgestattet sind. Diese Prüfbescheinigung ist in jeder Fahrerlaubnisklasse enthalten.
Muss ich einen Helm tragen?
Es besteht keine Helmpflicht.
Wir empfehlen aber grundsätzlich das Tragen eines geeigneten Fahrrad-Helms.
Wie Funktioniert ein Pedelec?
Ihre Pedalkraft wird mit der Kraft aus einem kleinen, aber leistungsstarken Elektromotor unterstützt. Sobald Sie die Pedale bewegen, greift der Antrieb ein und unterstützt Sie. Ein Pedelec fährt also nicht allein nur mit Motorkraft. Es ist eine clevere, perfekt dosierte Kombination von Muskelenergie und elektrischer Energie – und Sie sind immer aktiv.
Wie schnell können Sie mit dem Pedelec fahren?
Bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h werden Sie vom Antrieb unterstützt. Wenn Sie die Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht haben, schaltet die Unterstützung automatisch und sanft ab. Schneller wird es dann allein durch Ihre Pedalkraft oder - weil es bergab geht.
Verschiedene Stufen für jeden Einsatzbereich
Bei vielen Pedelecs kann die Unterstützung in Stufen eingestellt werden. Es gibt Modelle mit zwei, drei und vier Stufen. Der Eco-Modus nutzt das Plus an Energie behutsam und spart dadurch natürlich elektrische Energie. Deshalb wird die Reichweite mit einer Akkuladung größer. Gibt es zusätzlich einen Power-Modus, dann heißt das: Fahren mit viel Plus an Energie, also mit kräftiger Unterstützung bei reduzierter Reichweite. Der Modus kann jederzeit während der Fahrt per Knopfdruck am Lenker gewechselt werden.
Fahren ohne Antrieb
Ein Pedelec fährt auch ohne Motorunterstützung wie ein normales Fahrrad. Sie können die Unterstützung komplett abschalten. Deshalb ist es überhaupt kein Problem, wenn Ihr Akku doch einmal leer sein sollte bevor Sie am Ziel sind.
Wie weit kann ich mit elektrischer Unterstützung fahren?
Die Reichweite je Akkuladung wird von vielen Faktoren beeinflusst. Besonders wirkt sich die Art der Tritt-Unterstützung (Modus) aus, die Sie wählen. Weitere Faktoren sind Alter und Zustand des Akkus, das Gesamtgewicht, die Topografie (Steigungen), Wind und Temperatur, die Fahrbahnbeschaffenheit, der Reifenluftdruck, Zahl der „Stop and Go“ und so weiter.
Die Reichweiten-Angaben der Hersteller sind Durchschnittswerte und geben Ihnen eine realistische Orientierung.
Wie lange hält ein Akku?
Die hochmodernen Lithium-Akkus laden 4 bis 8 Stunden – abhängig von der Restladung, Art des Akkus und Ladegeräts. Sie können den Akku zu jederzeit nachladen, dabei ist zu beachten, dass jedes Nachladen als 1 Teil-Ladezyklus zählt. Nach 500 Voll-Ladezyklen ist der Akku nicht unbrauchbar – nur seine Ladekapazität wird geringer. Wir verwenden moderne, leichte Lithium-Ionen-Akkus. Diese Akkus können bei sorgfältiger Handhabung 500 mal vollständig geladen werden – bei durchschnittlicher Reichweite entspricht das einer Fahrleistung von 25.000 bis 30.000 Kilometern.
Wie überwintert mein Akku?
Sie nutzen Ihr Pedelec mehr als zwei Monate nicht, zum Beispiel im Winter? Dann sollten Sie den Akku in einem frostfreien Raum lagern (am besten 7-10 Grad Celsius). Dabei sollte der Akku zu circa 50 bis 80 Prozent geladen sein. Der Akku verliert in der Ruhezeit nur sehr langsam Strom. Laden Sie ihn aber alle zwei bis drei Monate nach. Das vermeidet die sogenannte „Tiefentladung“. Diese vollständige Entladung (sie tritt nur in Ruhezeiten, nicht durch Gebrauch auf) würde die Speicherfähigkeit des Akkus sehr beeinträchtigen und könnte den Akku sogar unbrauchbar machen.